Die neue archithese ist da! Mit acht umfassenden Architekturkritiken lädt die Redaktion ein, gemeinsam ein Jahr Schweizer Architektur zu reflektieren. Für diese Ausgabe wurden zudem die besprochenen Neubauten von jungen Fotograf*innen frei interpretiert. Freuen Sie sich auf immersive Bildwelten aus ungewohnten Blickwinkeln.
Der Kreis lädt – auch wenn er von jeder «Seite» gleich aussieht – zur Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln ein. Autor Stefan Wülser beleuchtet in fünf Kapiteln Auffassung und Anwendung des Kreises in der Architektur mit einem kritischen Blick.
In contemporary architecture, the circle exists in a kind of limbo. Only to be used with caution, it rarely goes unnoticed. Circles are a declaration of intent. In his essay Maarten Delbeke is rooting this condition in the long tradition of classicism, which has considered the circle as a paradigm of perfection.
Momoyo Kaijima, Jan de Vylder and François Charbonnet met with Jørg Himmelreich at Kunstmuseum Basel to discuss the (re)appearance of the circle and other pure geometries within architecture.
Die kreisförmige Zentrumsbühne ist aktuell hoch im Kurs, da sie einen engen Kontakt zwischen Darstellern und Publikum ermöglicht. Andreas Kotte zeichnet die wechselreiche Geschichte der Kreisform von Theaterbühnen von der Antike bis heute nach.
Räumliche Organisationsformen und soziale Verhältnisse bedingen sich gegenseitig. Rainer Hehl setzt in einem Aufsatz archaische Wohnformen mit radialen Wohnkonzepten der 1960er- und 1970er-Jahre in Bezug.
Sphären werden als Zeichen, Symbole und Metaphern für Zukunftsvisionen in der Architektur immer wieder neu belebt. Dies vor allem auf Weltausstellungen, wo diese Form besonders beliebt ist. Christina Horisberger zeichnet im aktuellen Kreis-Heft die sich wandelnden Welt- und Zukunftsbilder nach, die sich in diesen Pavillons spiegeln.
In vielen Kulturen und Philosophien wird der Kreis genutzt, um das Göttliche und Transzendente darzustellen. Mit einem Fokus auf monotheistische Weltreligionen zeichnet Lucia Pennati nach, wie verschiedene Glaubensgemeinschaften diese geometrische Figur in ihren Architekturen aktiviert haben.
Mehr als alle anderen Formen hat der Kreis eine duale Wirkungsweise. Er schliesst immer zugleich ein und aus. Der Essay «Zwischen Zelt und Abbild des Kosmos» von Maximilian Treiber und Carlo Fischer beleuchtet die wechselvolle Geschichte des Kreises von den Anfängen der Stadtplanung bis zur zeitgenössischen Utopie.
Fehlt Ihnen noch das passende Weihnachtsgeschenk? Das neue Kreis-Heft ist das ideale Präsent für Ihre Freunde. Acht üppige Essays und eine typologien-übergreifende Grundrisssammlung bieten inspirierenden Lesestoff für die Feiertage.
Der Kreis feiert im Entwurf derzeit ein fulminantes Revival. Die neue archithese geht dem Phänomen auf den Grund und untersucht die vielfältige Geschichte dieser starken Geometrie in der Architektur. Acht umfangeiche Essays, zahlreiche Zitate von führenden Architekturbüros und über 200 kreisförmige Grundrisse machen das Heft zu einer runden Sache.
Patagonias landscape is rough. At his Remota Lodge in Puerto Natales, Germán del Sol deliberately allowed the wildness to grow through the hotel complex.
Quiero mi Barrio heisst ein neues kommunales Projekt von Smiljan Radić in Boca Sur, einem sozialen Brennpunkt ausserhalb von Concepción
17 wooden pools with hot thermal water are available to the visitors in the Termas Geométricas, desigend by Germán del Sol for this special location in Chiles lake district.
Weltweit schmilzt das Eis. In Patagonien ist es noch allgegenwärtig. Hier kommt der dritte Chile-Film mit Fotos der Redaktion.
Haben Sie bereits die E-Versionen der archithese auf dem Radar? Sie bieten Ihnen vielfältigen zusätzlichen Content.
Die eindrücklichen und verschiedenartigen Naturräume Chiles sind prägend – auch für seine junge Architekturkultur. Vier von der Redaktion erstellte Videos zeigen es als ein Land von Feuer, Stein und Eis.
Die Open City wurde 1971 nördlich des chilenischen Valparaíso zwischen Dünen am Pazifik als Laboratorium für pädagogische und architektonische Experimente gegründet. Bis heute besteht die Schule fort. archithese hat den utopischen Ort für das aktuelle Chile-Heft besucht.
archithese hat das Museum für Präkolumbianische Kulturen in Santiago de Chile besucht, das von Smiljan Radić 2014 umgebaut und mit einer Ausstellung Chile antes Chile erweitert wurde.
Am letzten Wochenende kam es in Santiago de Chile und anderen Städten des Andenstaates zu gewaltsamen Protesten. Rachel Theodore zeigt in architheses neuem Chile-Heft auf, warum die soziale Lage dort explodiert, obwohl das Land vielen aus der Distanz als südamerikanischer Musterstaat erscheint.
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